Die Plattform HomeExchange verzeichnete einen Anstieg der Mitgliederzahlen in Spanien von etwa 7.800 im Jahr 2021 auf über 40.600 im Jahr 2025. Das ist eine Verfünffachung in nur vier Jahren. Nur Frankreich hat mehr Mitglieder.
Dieses starke Wachstum hat laut dem Unternehmen mehrere Ursachen. Reisen sind in den letzten Jahren aufgrund der Inflation und höherer Preise für Hotels und Flüge teurer geworden. Daher suchen immer mehr Menschen nach erschwinglichen Alternativen. Durch den Haustausch sparen Urlauber erheblich an ihren Unterkunftskosten und erhalten oft ein authentischeres Erlebnis.
Die Plattform hat kürzlich auch ein neues Erscheinungsbild mit einem angepassten Logo und einer klaren Botschaft erhalten. Das Ziel ist es, Menschen weltweit durch das Teilen ihrer Häuser miteinander zu verbinden. Den Gründern zufolge geht es nicht nur um günstigeres Reisen, sondern auch um Vertrauen und persönliche Erfahrungen.
Dabei spielt Technologie eine wichtige Rolle. Digitale Tools und intelligente Systeme sorgen für mehr Sicherheit und Klarheit zwischen den Teilnehmern. Das senkt die Hemmschwelle für Menschen, die die Idee des Haustauschs zunächst spannend fanden.
Im Jahr 2025 stieg die Anzahl der Haustauschvorgänge in Spanien um etwa 43 Prozent. Auch die Zahl der Übernachtungen stieg um etwa 34 Prozent. Bemerkenswert ist, dass mehr als die Hälfte der Tauschvorgänge innerhalb Spaniens stattfindet. Die Menschen tauschen also vor allem ihre Häuser mit anderen Spaniern. Ein durchschnittlicher Aufenthalt dauert etwa fünf Nächte.
Beliebte Regionen für diese Art von Urlaub sind Katalonien, Andalusien, Madrid, Valencia und das Baskenland. Wer ins Ausland reist, entscheidet sich oft für Länder wie Frankreich, England, Deutschland, die Niederlande und Italien. Werbung im Fernsehen und positive Erfahrungen bestehender Mitglieder sorgen dafür, dass immer mehr Menschen sich trauen, diese Art des Reisens auszuprobieren.
Quelle: Agenturen





